Donnerstag, 6. August 2015

Ein schnelles DIY / Recycling-Projekt zwischendurch...

... ist bei der Hitze gerade noch so drin. Obwohl...im meinem Keller wäre es deutlich kühler...aber eben auch einsamer ;-)

Da ich ab und zu Pakete mit temperaturempfindlichem Inhalt quer durch ganz Deutschland schicke, habe ich mir folgendes Projekt ausgedacht.

Die Kühltüten von diversen Discountern sind ja immer ganz praktisch, wenigstens solange diese kleinen Kunststoffstöpselchen sich nicht verabschieden. Erschwerend kommt hinzu, dass das Format jener Behältnisse nicht unbedingt kartongrößenfreundlich ist, wie ich feststellen musste.

Man nehme also :

  • 1 Kühltüte eines Discounters Eurer Wahl
  • 1 Schere
  • optional Kam Snaps für den Verschluss

Mit Hilfe einer Schere trenne ich die kaputte Kunststoffleiste ab...

...die Folie mit dem Logo schneide ich am Rand etwas ein und kann sie dann ganz leicht abziehen

...so sieht´s dann aus...

...jetzt schneide ich eine Seite etwas kürzer, es muss nicht 100%ig gerade sein...

...die Tüte wird der Länge nach gefaltet und mit einer Klammer fixiert, damit beim Schneiden nichts verrutscht, so kann ich die Seiten gleichmäßig abrunden...

...danach kommen die Kam Snaps zum Einsatz...

...wie in der Anleitung beschrieben oder in meinem Fall  erst denken dann snapen...


...für das Gegenstück lege ich die Klappe so weit wie gewünscht um und markiere die Stelle...aber Ihr wisst ja, es ist keine haute couture ;-)...

...genau so wollte ich es haben!


Nicht besonders schön, aber für mich sehr zweckmäßig, da bisher immer alles ungeschmolzen angekommen ist.

Diese Tüte dient im Übrigen nicht zur Kühlung sondern mildert lediglich größere Temperaturschwankungen. Ich übernehme keinerlei Gewähr!













Dienstag, 28. Juli 2015

Kondolenzkarten ...

... müssen nicht immer schwarzlastig sein, es hängt ganz von den Empfängern ab.

Diese Karte kam ganz von alleine zusammen ohne viel nachzudenken. Ich wollte mal wieder diesen Hero Arts Hintergrundstempel benutzen, also färbte ich ihn mit DistressInk broken china, faded jeans und chipped sapphire ein und bespritzte das ganze mit etwas Wasser bevor ich den Abdruck auf ein Stück Aquarellpapier machte.
Ein ebenfalls lang nicht mehr benutzter Stampin Up Stempel, und ein paar vernachlässigte Dies von Spellbinders und Memory Box durften auch mal wieder raus zum Spielen.
Abgerundet mit den einfach tollen Textstempeln von InkyStamp bin ich mit der Karte mehr als zufrieden und das will bei mir ja was heißen.


Das Vellum an den Seiten aufgerollt und schon sieht man die GlueDots nicht mehr ;-)

Ob das nach dem Postversand noch so aussieht ist allerdings die Frage...










Donnerstag, 16. Juli 2015

Vergessen...

...zu fotografieren hatte ich eine kleine schwarze Schachtel, die ich anlässlich eines Geburtstages aufgehübscht  hatte. 
Blöd, gell? Da mein Kreativkeller aber noch mehr kleine schwarze Schachteln beherbergt, wollte ich solange die Erinnerung noch frisch ist die Idee schnell festhalten.

Der Zackenkreis ganz links ist aus einer Verpackung einer Stanzform, der dünne Karton hat ein dezentes graues Zickzack-Muster ( sieht man leider hier nicht) und war definitiv zu schade zum wegwerfen.
Der große türkise Kreis wurde mit weißem Pulver embossed (Stempel SU), die Rosette stammt von einem Rest Ur-alt-PP (Streifen 1 x 12 inch mit dem Falzbrett immer bei ¼ inch falzen)

Der entzückend kleine Glückwunsch ist von InkyStamps (DaWanda) und passt super auf die kleinsten Banner.

Etwas schief, da nur kurz aufeinander gelegt aber als Erinnerung wird´s wohl gehen ;-)








Dienstag, 14. Juli 2015

Noch mehr Embossing Paste...

...wollte ausprobiert werden. Dieses Mal wählte ich für mein Experiment eine durchscheinende Embossing Paste (translucent) welche ein eher glasartiges Aussehen erlangt, sobald sie getrocknet ist.

Eingefärbt habe ich die Paste mit DistressInk tumbled glass, broken china und peacock feathers. Das ging auch ganz gut obwohl die Paste ein wenig zäher war als die weiße von meinem letzten Versuch.


Das "hello" habe ich aus dem bearbeiteten Hintergrund gestanzt und aus farbigem Cardstock und dann das farbige Stanzteil anstelle des Originals eingelegt.

Banner könne ja nie schaden...

Diese Tropfen sind  mit dem genialen Irresistible Texture Spray entstanden und bleiben auch nach dem Trocknen noch so wunderbar erhaben und glänzen fast wie nass.









Freitag, 3. Juli 2015

Zur Entspannung...

... doodle ich ein bisschen. So ähnlich gesehen auf Pinterest (wo denn auch sonst?) hab ich mir meinen alten Schulzirkel geschnappt und ein wenig rumgekreiselt. Von Hand hätte das wohl anders geendet :D Die Patzer sind zum Teil wegen der Struktur des Aquarellpapiers zum Teil wegen gestörter Feinmotorik entstanden. Ein Unikat also.
Ich kritzel immer mal wieder ein Feld aus, so der Plan. Wir bleiben gespannt wohin die Reise führt. Vor allem ich ;-)









Dienstag, 30. Juni 2015

Weil das Mini zum 70sten...

...noch zu schlicht ist ;-) kommt zwischendrin noch ein Tag hinein. Sollte er noch Platz haben...




Die vorangegangenen Seiten findet Ihr hier:


Montag, 29. Juni 2015

Neverending story...

...oder sollte ich schreiben stories? Fakt ist leider nunmal, dass kaum ein Mini das ich für mich selbst behalten will in überschaubarer Zeit fertig wird. Will ich allerdings eines verschenken, verleiht der Termindruck mir regelmäßig Flügel und ich haue die Seiten nur so raus.
Da zur Zeit keine termingebundenen Projekte ausstehen... obwohl...bald ist Weihnachten...habe ich mich dazu aufgerafft endlich mal das Mini zum 70sten fertigzustellen weiter zu bearbeiten.
Durch meine fast schon beängstigende Vorliebe für detailüberladene Seiten kann das schon ziemlich zeitaufwändig werden.

Für ein klein wenig Interaktion wird eine kleine Bestecktüte recycled.

Wenn man nur an den äußeren Rändern klebt oder näht, kann man so sage und schreibe drei Einschübe erstellen, schneidet man den Boden der Tüte noch auf, sind es sogar vier.
Mir reichen hier zwei, weshalb ich den oberen Teil der Tüte mittig mit etwas Kleber befestigt habe, damit mir das Ganze auf der Nähmaschine nicht verrutscht.

Sehr viel sieht man von der Tüte zwar nicht mehr, aber so festgenäht hält das bombenfest.





Die vorangegangenen Seiten findet Ihr hier:




Sonntag, 14. Juni 2015

Embossingpaste...

... im Ombré-Look. Vor einer Weile hat Kristina Werner auf ihrem Blog diese Technik vorgeführt und ich war sofort Feuer und Flamme. DistressInk habe ich ja ein, zwei (hüstel) Farben, Embossing Paste war auch vorhanden, also nichts wie los (kaum zwei Wochen später...).


Tatsächlich ist es wirklich so einfach, wie es aussieht. Für den Anfang hätte ich allerdings einen Stencil benutzen können, der die ganze Karte auf einmal bedeckt. Mit meinem schmalen Prima-Stencil musste ich eben erst den oberen Teil bearbeiten, den Stencil abwaschen und trocknen und dann den unteren Teil bearbeiten.
Der nicht ganz so perfekten Übergang ließ sich wunderbar mit der Textbanderole (Vellum in weiß embossed) kaschieren.
Unten ist mir die Paste ein wenig unter den Stencil gerutscht, sowas lässt sich durch ordentliches Festkleben des Stencils vermeiden...glaube ich ;-)
Zu perfekt wollte ich es aber sowieso nicht haben :D 


Verwendet habe ich weiße Embossing Paste von Studio 490 und DistressInk squeezed lemonade, mustard seed und wild honey.







Samstag, 13. Juni 2015

Da lachen ja die Hühner...

hier zumindest eins von fünf seiner seltenen Gefiederfarbe. Auch die Heckbefiederung zeigt sich ausgefallen.
Etwas schwer abzulichten...aber gut, ich glaube man kann es erkennen ;-)


Ganz einfach zu nähen, da es nur aus 2½ Maschinennähten besteht.
Eigentlich bin ich so gar kein Freund des von-Hand-Nähens, aber dieses Mal habe ich mir es nicht nehmen lassen die untere Naht / Wendeöffnung von Hand zu schließen mit meinen neu erworbenen Kenntnissen des sogenannten Matratzenstichs. Ich sage nur Pinterest. Und sofort werden die Stuuuunden, die man davor verbracht hat wieder gerechtfertigt ;-) sofern nötig :D












Montag, 8. Juni 2015

Schaut mal...

...was ich beim Sortieren alter Fotos gefunden habe. Einladungskarten zum Kindergeburtstag anno 2006!
Obwohl sich mir bei manchen früheren Werken unweigerlich die Augenbrauen bis an den Haaransatz heben, muss ich sagen, dass mir dieses Arrangement immer noch sehr gut gefällt.
Beim Material handelt es sich um Tonkarton (wir hatten ja nix...bzw. noch Tonnen Tonkarton von den früher sehr beliebten, von Hand ausgeschnittenen Fensterbildern) und Druckerpapier.
Das Tonpapier wurde mit Stempelfarbe schabloniert ( heute benutzen wir Stencils ;-), bestempelt und embossed, das Druckerpapier bestempelt. In offensichtlicher Ermangelung geeigneter Brads mussten Musterklammern herhalten (wir hatten ja nix).
Der Text wurde innen noch mit Aquarellfarbe ausgefüllt (ja, die hatten wir...also ich)

Die Fotos könnten besser sein, ob das jetzt an der Kamera (wir hatten ja nix) oder an der Fotografin lag kann leider (?) nicht mehr festgestellt werden.