Mittwoch, 18. März 2015

Und wieder einmal...

...des Wahnsinns fette Beute!

Was mit vier verschiedenen einfarbigen Cardstocks begann, hat sich irgendwie verselbstständigt. 
Wohl dem, der Maß halten kann, sag ich da nur und verziehe mich kopfschüttelnd wieder in den Kreativkeller und harre der Projekte, die mich nicht mehr loslassen...

Spaß beiseite ;-) für Jungs eine Konfirmationseinladung zu entwerfen war wirklich mal eine Herausforderung, so ganz ohne Chichi.
Das Hauptaugenmerk wollte ich daher auf eine besondere Kartenform lenken, es ist die Umschlagkarte geworden. 
Auch ohne Envelope-Punch-Board war das Projekt gut zu bewerkstelligen (yipiejajayipieyipieyay). Mit dem Falzbrett (meins ist von Martha Stewart) habe ich Umschläge gefalzt und eine Klappe wieder entfernt. Das hört sich jetzt zwar umständlich an, ging aber definitiv schneller, als die Form vorher auszuschneiden.

Danach eine kleine Ausschweifung quer durchs Stempellager ;-)
DistressInk pumice stone und ein Hintergrundstempel machten den Anfang. Hierbei kam es mir sehr gelegen, dass der Polymerstempel die DistressInk ein wenig abgeschieden hat. Mit DistressInk walnut stain (darf auf keinen Fall fehlen) kamen dann noch kleinere Textstempel zum Einsatz.
Das war alles schon ganz nett, aber irgendwie zu unfestlich, deshalb musste noch ein wenig Embossing oben drauf. Die Banderole einmal geprägt und einmal bestempelt und das Kelcharrangement, dass mich Jahre meines Lebens gekostet hat (gefühlt) und schon (!) ist die Hülle fertig!
Die wahre Herausforderung war wohl im Endeffekt, meinen Drucker dazu zu bringen die Texte in der gewünschten Größe auf den Cardstock zu bringen. Man fasst es nicht!
















Montag, 2. März 2015

Mmmmmh...

...die Guglhüpfe waren sooo lecker!

Die (für meine Meute) relativ kleine Menge war ruckruck ratzeputz verputzt ;-), da hatte die süßen Kleinen keine Chance alt zu werden :D

Hier mal das Rezept aus dem Netz, ergänzt durch langjährige Backerfahrung ;-)

Zuerst heizt man den Backofen auf 180° C Umluft oder 200° C Ober-/Unterhitze vor.

Während der Ofen auf Temperatur kommt, kann man schon mal die Silikonform mit neutralem Öl (z. B. Sonnenblumenöl) ausstreichen, wenn nötig. Wird die Form in der Spülmaschine gereinigt am besten immer ölen.

1 Ei schön schaumig rühren (mindestens eine halbe Minute)

30 ml Öl
100 ml Milch
1 Prise Salz 
50 g Zucker dazu rühren

1/2 TL Backpulver
130 g Mehl sieben, mischen und nur so lange unterrühren, bis die trockenen Zutaten nass sind

2 EL Schokotropfen unterheben

Jetzt möglichst zügig den Teig in die Mulden füllen und schnell in den inzwischen warmen Backofen stellen. Das geht am besten, wenn die Silikonform schon vor dem Befüllen auf den Gitterrost gestellt wird, dann biegt sie sich auf dem Weg in den Ofen nicht durch.

10 Minuten später sind die Guglhüpfe fertig, wollen in der Form aber noch 5 Minuten ruhen, bevor sie gestürzt werden können.

Ein Hauch Puderzucker obendrauf und es gibt kein Halten mehr :D









Sonntag, 1. März 2015

Mini-Guglhüpfe...

...jetzt müssen sie nur noch schmecken ;-)

Die Form gab's kürzlich bei Tschibo, da konnte ich einfach nicht widerstehen. Das Rezept habe ich aus dem Netz, wer hätte geahnt, dass da so eine Fülle von Variationen nur darauf wartet ausprobiert zu werden ;-)


Freitag, 27. Februar 2015

Als Upcycling Geniestreich...

wage ich mit Fug und Recht (wie ich meine) das neueste Projekt meines Chefmechanikers zu nennen.

Er hat mal (mehr oder weniger) kurz seinen Hauptwerkstoff gewechselt und mit schier endloser Geduld aus 6 schnöden Europaletten einen absoluten Eyecatcher für unseren Flur gebaut.
Besonders witzig fand ich im Vorfeld, dass ihm die eigens angeschafften Europaletten "zu schön" waren und er sie durch verwittertere eintauschte. Offenbar färbe ich auf ihn ab ;-)

Sind wir nicht alle ein wenig distressed?

Tadaaa:


Den Paletten wurde jeweils ein Drittel abgesägt und mit den dadurch entstandenen Holzresten sind die Schubladenfronten entstanden, die im Übrigen butterweich laufen.
Alles wurde (ich glaube sogar mehrfach) überschliffen und mit mattem Lack versiegelt. Dem rustikale Look hat das keinen Abbruch getan, aber die Oberfläche ist so wesentlich leichter zu pflegen.












Montag, 16. Februar 2015

Während ich eigentlich wieder einmal....

...ein ganz anderes Projekt vorantreiben sollte, hab ich noch ein wenig mit meinen Stencils gespielt.
Die Stencils wurden gewischt mit DistressInk walnut stain, mowed lawn und peeled paint, die Blätterranke heat embossed mit grünem Embossingpulver (Zing) und schließlich weiße Embossing Paste mit Hilfe eines der zuerst verwendeten Stencils aufgetragen.
Ein cooler Effekt (wie ich finde) entstand dadurch, dass die Embossing Paste noch etwas von der DistressInk aufgenommen hat, die noch am Stencil war.


Schmetterling und Spruch wurden auf weißem CS zuerst klar heat embossed und danach mit DistressInks in mowed lawn und peeled paint gewischt. Am Rand noch ein wenig walnut stain (wer hätte das vermutet?)
Tipp: Farblich passend eingefärbt macht auch das Stückchen Mull was her. Dazu das DistressInk Stempelkissen auf einer Folie oder Ähnlichem abstempeln, Wasser mit einem Zerstäuber dazugeben und das einzufärbende Objekt mit der entstandenen Flüssigkeit tränken. 









Freitag, 13. Februar 2015

Take It Make It February Challenge...

...dafür hatte ich einen Platz als Gast-Designteam-Mitglied durch meinen Gewinn im Dezember ergattert. Thema im Februar war und ist :


Ganz tolle Projekte sind da entstanden, es lohnt sich in jedem Fall dort mal vorbei zu schauen und vielleicht auch mitzumachen!

Hier mal mein Beitrag, der heute im Rahmen eines Inspirations-Posts erschienen ist:


So, mal sehen...zuerst habe ich die alte Schundromanseite mit DistressInk mowed lawn unter Zuhilfenahme eines Chevron-Stencils (Mister Huey) schabloniert. Mit einem Polka Dot Hintergrundstempel (Hero Arts) kamen hier und da noch ein paar Punkte in derselben Farbe drauf.
Güldene Embossing Paste, geformt von Stencil "Bubble" (Tim Holtz) und ein wenig raue Behandlung der Ränder gefolgt von der unverzichtbaren DistressInk walnut stain schlossen diese Ebene ab.
Während die Embossing Paste trocknete habe ich ein Stückchen Restpapier (BoBunny) auf den Kartenrohling geklebt und einen Polka Dot-Stempel mit größeren Punkten in Glitzergold (Zing) heat embossed.
Auf die Rückseite vom Rest des Restpapiers (was bin ich stolz drauf kein neues PP angeschnitten zu haben) noch schnell den Glückwunsch (Inkystamps) heat embossed, uralte Minibrads inflationär ;-) verbraten und mit der Schundromanseite und ein wenig Gedöns auf der Karte arrangiert.
Die Zweige sind mit der Bigz Die Garden Greens (Tim Holtz) ausgestanzt. Den Farbverlauf auf dem Transparentpapier bekommt man nur durch jahrelanges ausbleichen lassen hin, das nächste Exemplar dieser Art gibt es dann eben, sobald das Papier fertig gebleicht ist ;-)




So Ihr Lieben, Immer ran an die Stencils ;-)














Freitag, 6. Februar 2015

Geschenkverpackung...

...aus einem normalen Versandumschlag mit Boden.

Ein paar Spritzer Farbe, ein bisschen Papier, etwas Embossing, drei kleine Ausstanzungen, ein Hauch Pailletten und sage und schreibe ein ganzes Brad machen aus einem schlichten Versandumschlag eine Geschenkverpackung, die sich sehen lassen kann.










Freitag, 30. Januar 2015

Alles gut...

...Vagabond läuft wieder! Mein liebster Chef-Mechaniker hat das gute Stück mit neuem Motor und Getriebe ausgestattet, (für mich) komplizierte elektrische Modifikationen vorgenommen und jetzt ist alles wieder gut.
Technische Detailfragen kann ich dann gerne weiterleiten...ich sag nur "Bahnhof" ;-)







Mittwoch, 28. Januar 2015

Ich hab es tatsächlich geschafft meine Vagabond...

...zu schrotten. Wobei ich glaube, dass meine kurzfristige Amnesie was die Sandwich-Gestaltung angeht nur der Tropfen war, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat.

Leider ist das Getriebe ruiniert, wie mein Chef-Mechaniker meint. Der Ausdruck "China-Glumpp" lässt mich auf die eher magere qualitative Beschaffenheit schließen.
Hinzu kommt noch, dass im Moment scheinbar in ganz Deutschland keine neue Vagabond zu bekommen ist!? Und im Mutterland des Scrapbookings sind die guten Stücke zwar teilweise zu exorbitanten Preisen zu haben, aber das schwere Ding muss ja auch noch versendet werden...und möglichst noch in diesem Leben ankommen.
Da ich aber in der glücklichen Lage bin einen Chef-Mechaniker mein Herzblatt zu nennen, konnte ich in Deutschland ein (wahrscheinlich) passendes Getriebe auftreiben mitsamt dazu passendem Motor (sicher ist sicher). Das kann ja wohl jeder? Neeeiiiin, denn einer (der Chef-Mechaniker!) sollte das Mysterium auch wieder so einbauen, dass es nachher funktioniert.
Wir bleiben gespannt.
Nicht, dass ich noch von Hand kurbeln muss...mit Handarbeit hab ich es ja eher nicht so;-)

Wer schon immer mal wissen wollte, wie so ein Maschinchen von innen aussieht:











Dienstag, 20. Januar 2015

Gewonnen!

Das nenne ich mal Glück! Das erste Mal bei der Take It, Make It Challenge mitgemacht und gleich gewonnen. Man fasst es nicht.
Bekommen habe ich außer der Ehre: meine 10 Sekunden Ruhm ;-) durch die Veröffentlichung im Craft Stamper Magazine, einen Gutschein für Stempel bei Rubber Dance, am Freitag wird auf dem Craft Stamper Blog ein "Winner Profile" veröffentlicht UND ich darf Gast Designer bei der nächsten Challenge sein ( was mich ja überhaupt nicht unter Druck setzt...). Genug geprahlt - ich freu mich so :D

Teilgenommen habe ich mit dieser Karte


Vielen Dank, liebe Majo, dass Du mich auf die Challenge aufmerksam gemacht hast!